Brauche ich einen Notfall-Fond?

Notfall-Fond der in säcke geht

Ich wette, einige von euch dachten: “Ein Notfall-Fond? Whaaaat?”, als du diesen Titel gelesen hast. Das dachte ich auch, als ich ihn zum ersten Mal hörte. Aber lasst mich euch sagen, dass es tatsächlich wichtig ist. 

Ein Notfall-Fond ist Geld, das für unerwartete Lebensereignisse und für den “Seelenfrieden” gespart wird. 

Dieser Artikel ist auch auf Englisch verfügbar: Do I need an emergency fund?

Der Grund, warum das wichtig ist, ist, weil es schon so schwer ist, Geld zu sparen, ich meine, ich habe auch Schwierigkeiten. Ohne einen Notfall-Fond hast du im Grunde keine stabile Basis, auf der du stehen kannst. 

Laut einem Bericht von 2018 würde ein Notfall-Fond von 400 CHF 40% der Amerikaner in Schulden stürzen. Das sind viel mehr Leute, als ich erwartet habe. 40% der Amerikaner haben nicht einmal CHF 400 auf der Seite, also wenn etwas passiert, wie z.B. den Job zu verlieren oder einen Unfall mit ihrem Auto zu bauen, müssten sie Geld von der Bank leihen. 

Und wenn du dir Geld von der Bank leihst, musst du es ihnen zurückzahlen, plus mehr Geld für die Zinsen. 

Du möchtest zu einer Position kommen, an dem du etwas Bargeld auf der Seite hast, an das du leicht herankommst. So kannst du dieses Geld benutzen, anstatt dich jedes Mal an eine Kreditkarte oder eine Person zu wenden, die dir Geld leiht. 

Wie man einen Notfall-Fond aufbaut

Wenn du verschuldet bist, solltest du einfach 1000 CHF als Notfall-Fond sparen und dann deine ganze Energie darauf konzentrieren, deine Schulden zu begleichen. Wenn du bereits arbeitest oder einen Nebenjob hast, solltest du, allgemein gesagt, etwa 6 Monate Einkommen oder Ausgaben sparen. Vielleicht bist du ein Selbstständig, dann würde ich sagen, versuche 12 Monate an Einnahmen oder Ausgaben zu sparen. Ich weiß, dass es nicht möglich ist, das in einem Jahr zu erreichen, aber es ist einfach ein Ziel, auf das man hinarbeiten muss.

Wenn dein monatliches Einkommen CHF 4’000 beträgt und du für 6 Monate deines Einkommens sparst, solltest du CHF 24’000 anstreben. Wenn du es mit den Ausgaben machst und sagen wir, du brauchst 2’500 für deine monatlichen Ausgaben, dann musst du das mit 6 Monaten multiplizieren, also solltest du 15’000 haben. Das ist ein bisschen riskanter, weil du nicht diesen Puffer zwischen deinen Einnahmen und Ausgaben hast.

 Ich würde empfehlen, dieses Geld auf einem separaten Konto aufzubewahren, um der Versuchung zu entgehen, das Geld für andere Dinge zu verwenden.

Wenn du eine Familie und Kinder hast, wird dein Notfallfonds natürlich ganz anders aussehen als der Notfallfonds einer Person, die alleine lebt. 

Außerdem solltest du einen Notfallfonds anlegen, bevor du anfängst zu investieren. Denn wenn du investierst, besteht die Möglichkeit, dass der Wert deiner Aktien plötzlich sinken kann. 

Wo soll ich den Notfall-Fond anlegen?

Am besten sparst du das Geld auf einem hochverzinslichen Sparkonto und wo du keine Gebühren zahlen musst, nur um dein Geld aufzubewahren. Außerdem solltest du schnell auf dein Geld zugreifen können. Das Konto sollte von deinem Bankkonto getrennt sein, welches du täglich benutzt, damit du den Notfall-Fond nicht in Anspruch nimmst. 

Wie fange ich an?

1.         Berechne, wie viel du brauchen wirst. Es gibt viele Rechner die das berechnen können, ich würde diesen hier empfehlen: Emergency Fund Calculator

2.         Setze dir ein Ziel, wie viel Geld du auf dieses Konto einzahlen möchtest.

3.         Richte einen automatischen Geldtransfer ein, der direkt auf dein Notfallkonto geht. Du kannst dies tun, indem du deine Bank anrufst und ihr sagst, dass sie zum Beispiel jeden Monat 100 CHF auf dieses Konto überweisen soll.

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